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1. März 2018

Arbeitsbesuch des Bildungsministers Helmut Holter

Empfang durch die Schüler im Gymn. SLN

Begrüßung im "alten" Spreiseraum

Die Ausstellung

Gesprächsrunde

Vor dem neuen Anbau

Im neuen Anbau/die neue Aula

Der Plan des Anbaus

Medienschule MSW, Gespräche mit den Schülern

Unterrichtsraum mit neuen Medien

Präsentation des Schulkonzeptes "Medienschule"

Erste Station ist war Gymnasium Schmölln

Neben Bildungsminister Helmut Holter sind unsere Landrätin Michaele Sojka und Ute Lukasch MdL sowie Vertreter des Landesschulamtes anwesend.

Der Rundgang beginnt im alten Speiseraum. Hier ist die Wanderausstellung der Schüler „Migration, Hoffnung, Gewalt“ aufgebaut. Eine sehr beeindruckende Präsentation. Thüringens Bildungsminister Helmut Holter möchte diese Ausstellung nach Erfurt holen, er wurde für 2018  zum Präsidenten der Kultusministerkonferenz gewählt.

Beim Gespräch mit der Direktorin, Lehrern und Schülern wurden Probleme des Schulalltags aufgezeigt. So soll die Einrichtung des Computerkabinetts in den alten Schulteil der Helmholzstr. umziehen, ohne erneuert zu werden. Im Schulneubau sollen Kreidetafeln angebaut werden, statt technisch hochwertige  ActivPanels  in den Klassenzimmern zu installieren. Eine Verdunkelung wird dringend benötigt, damit das Beamer-Bild für die Schüler auch sichtbar wird. Der Personalrat bemängelt, dass es zur Zeit keine Kontinuität bei der Personalplanung gibt. Der Umgang mit den Lehrkräften von Amts wegen ist nicht in Ordnung. Die Schüler beklagen, dass die Schüler der 11. u. 12. Klasse oftmals so lange Unterricht haben, dass im Anschluss kein Schulbus mehr fährt. Es wird vorausgesetzt, dass die Eltern die Kinder abholen bzw. die Jugendlichen mit eigenen Mopeds mobil sind.

Minister Holter würdigt das Engagement der Lehrer, er kennt die Probleme bei der Besetzung der Stellen. Die Landesregierung hat viel Geld in die Hand genommen, um das Lehrerproblem in ganz Thüringen zu lösen, es fehlen allerdings die Absolventen die eingesetzt werden können.

Auch die Landrätin nimmt sich der Probleme an, möchte wenigstens sieben AktivPanels für die neuen Klassenzimmer bereitstellen. Es muss für den Anbau auch moderne Technik zur Verfügung stehen, wichtig dazu ist das Anliegen von Glasfaserkabel mit mind. 100 Mbit. Frau Sojka beteuert, dass das Schmöllner Gymnasium ein wichtiger Standort für den Raum Schmölln und Gößnitz bleiben wird.

Beim anschließenden Rundgang überzeugten sich alle Teilnehmer von der modernen Gestaltung des Anbaus.

 

Zweite Station – Medienschule Meuselwitz

Die Schüler der Regelschule Meuselwitz benötigen keine Schulbücher im herkömmlichen Sinn. Sie arbeiten nur noch digital. In allen Klassenzimmern gibt es ActivPanels bzw. auch noch  White Boards. Die Einbindung von Smartphones im Klassenzimmer hat hohes Potenzial und fördert die Medienkompetenz. Noch besser lassen sich Smartphones dann integrieren, wenn die IT-Infrastrastruktur einer Schule in der Lage ist, einzelne mobile Geräte mit dem Whiteboard oder Beamer im Klassenraum zu verbinden. In solch einem vernetzen Klassenzimmer können Schülerinnen und Schüler zum Beispiel Tafelbilder auf dem Smartphone mit verfolgen und bearbeiten oder eigene Inhalte auf der großen Tafel präsentieren. Die Regelschule begann 2001 mit einem 100 Mbit Internetanschluss eine Medienschule aufzubauen. Alle Lehrer und Schüler arbeiten nur noch mit Notebooks, Tablets, Smartphones. Für die Zukunft wünscht sich der Schulleiter nicht nur 100 Mbits, sondern ein Funknetz mit 500 Mbits. Auch muss die Kommunikation erheblich verbessert werden, einheitliche E-Mails für Lehrer und Schüler, gleichzeitig mit dem Ausbau des Funknetzes müssen auch die Lehrer fit gemacht werden für die neuen Anforderungen. Es bedarf einer digitalen Vernetzung von Lehrern, Schülern, Eltern, Verwaltung, Schul- und Sozialausschuss, Thüringer Bildungsministerium im Datenbestand der Schule.

Der Minister Holter würdigte die Aktivitäten der Schule als digitaler Vorreiter in Thüringen.

Dritte Station- Landratsamt Altenburg – Workshops zu vier Themen

Zahlreiche Pädagogen, Sozialarbeiter, Eltern und verantwortliche Politiker hatten sich angemeldet, um am Abend darüber zu diskutieren, wie die Arbeit an den Schulen zukunftssicher gestaltet werden muss und was im neuen Schulgesetz beachtet werden sollte. In den vier Arbeitsgruppen wurde über bessere Arbeit der Sozialarbeiter, Aufhebung der Schulamtsbezirke, das Sprengelmodell im Raum Schmölln und über die Behebung von Lehrermangel  diskutiert. Frau Lukasch nahm selbst am Workshop für das Sprengelmodell im Raum Schmölln teil, da ihr dies sehr am Herzen liegt.

Als sehr positiv wurde bei der Auswertung angemerkt, dass zum ersten Mal Schulbildung von der Basis her gedacht wird und die Landesregierung nicht von oben herab bestimmt. Minister Holter ermutigte alle nochmals, diesen begonnenen Prozess weiter zu führen und neue Ideen auszuprobieren. Für Modellprojekte stehen auch finanzielle Mittel zur Verfügung welche auch genutzt werden sollten.